Corona Impfung Bergisch Gladbach

Coronaimpfung - Auffrischimpfung / Booster-Impfung gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2

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3. / 4. / 5. Impfung – ab 3 – 6 Monaten nach der letzten Impfung
(unabhängig vom Versicherungsstatus)
Coronaimpfung in Bergisch Gladbach (Ab 12 Uhr und after work ab 17 Uhr)

 

Terminbuchung Covid-19 Impfung / Kostenlose Impfung für alle Bürger / Biontech / Moderna / Johnson & Johnson

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Auffrischimpfung / Drittimpfung (Booster – Impfungen) / Vierte-Impfung
Auf Basis aktueller Studien und Erfahrungen werden ab sofort Auffrischimpfungen / Drittimpfungen mit mRNA-basiertem Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer oder Spikevax® Vaccine von Moderna) durchgeführt, wenn die letzte Impfung mindestens 3 Monate zurückliegt oder wenn Sie mit einem Vektorimpfstoff geimpft wurden. Eine vierte Impfung ist nach ca. 3 Monaten nach der Boosterimpfung möglich.

 

QR Code
Den QR Code erhalten Sie ca. 2 Wochen nach der Impfung über das Buchungsportal, wenn Sie Ihre email und Telefonnumer angegeben haben. Ansonsten jederzeit in der Apotheke!

 

 

Wir führen Booster – Impfungen für alle durch, deren letzte Corona-Impfung 3 Monate zurückliegt.

  • Jeder oder jede dessen Impfschutz bereits drei Monate alt ist, solle sich ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen.
  • Risikogruppen und Patienten über 60 Jahren deren Impfschzutz bereits drei Monate alt ist, können sich ein viertes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen (Alle Erwachsene über 60 und medizinisches Personal sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen).
  • Auffrischimpfungen gegen Corona werden uns im Herbst und Winter begleiten.

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt zur Auffrischung des Impfschutzes gegen COVID-19 eine zusätzliche Impfstoffdosis (Booster-Impfung) mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® oder Spikevax®) für folgende Personen:

  • Personen ab einem Alter von 60 Jahren.
  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen; aufgrund des erhöhten Risikos von COVID-19-Ausbrüchen gilt dies auch für Personen jünger als 60 Jahre.
  • Pflegepersonal und andere Tätige, die direkten Kontakt mit mehreren zu pflegenden Personen haben in Einrichtungen der Pflege für ältere Menschen oder der Pflege anderer Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe.
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten.
  • Personen mit einer Immunschwäche (genauere Informationen erhalten Sie unter „Was sollten Personen mit Immunschwäche bei der COVID-19-Impfung beachten?“).

Personen, die eine Grundimmunisierung mit einer Impfstoffdosis COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson erhalten haben, wird zur Optimierung ihres Impfschutzes eine weitere Impfung empfohlen. Diese zweite Impfung soll mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® oder Spikevax®) ab 4 Wochen nach der Impfung mit COVID-19 Vaccine Janssen® erfolgen.

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs von Janssen nicht allzu hoch ist und durch einen Booster verstärkt werden könnte. Daher stimmte das Gremium der FDA kürzlich für eine Auffrischimpfung. Kurz darauf folgte die Zulassung durch die Behörde. Jetzt können Erwachsene in den USA ihren Impfschutz zwei Monate nach ihrer ersten Dosis mit dem gleichen Vakzin auffrischen lassen. Aber auch das heterologe Boostern ist möglich, also die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. In Deutschland sprach die STIKO bereits am 7. Oktober eine Empfehlung für eine Auffrischimpfung mit mRNA-Vakzin aus.

 

Die Qual der Wahl

Eine US-amerikanische Preprint-Studie befasste sich mit der Frage der Auffrischimpfungen / Boosterimpfungen und untersuchte die COVID-19-Impfstoffe der Hersteller Janssen, Moderna und Pfizer/Biontech. Insgesamt umfasste die offene klinische Phase-I-/II-Studie 458 Erwachsene, die mindestens zwölf Wochen zuvor eine Erstimpfung mit einem der drei genannten Impfstoffe erhielten (mRNA-1273, Ad26.COV2.S oder BNT162b2) und zuvor keine SARS-CoV-2-Infektion hatten. Die Personen wurden in etwa gleich große Gruppen geteilt, um entweder eine Zweitimpfung der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna oder Janssen zu bekommen. Dadurch ergaben sich 9 Kombinationsmöglichkeiten. Den Probanden wurden Blutproben kurz vor der Impfung und 15 und 29 Tage danach entnommen.

Die Impfreaktionen waren bei der Zweitdosis vergleichbar mit der ersten Dosis, dabei gab es keinen Unterschied in den Kombinationen. Die zweite Dosis erhöhte die neutralisierende Aktivität gegen das D614G-Pseudovirus (4,2- bis 76-fache) und die IgG-bindenden Antikörpertiter (4,6- bis 56-fache) in allen Kombinationen.

Die heterologen Kombinationen schnitten dabei etwas besser ab: So stiegen die neutralisierenden Antikörpertiter um das 6,2- bis 76-Fache im Vergleich zum 4,2- bis 20-Fachen bei den homologen Kombinationen. Sowohl die Impfstoffe von Moderna als auch Pfizer verbesserten die Neutralisationsfähigkeit nach einer Biontech-Erstimpfung erheblich. Auch bei dem Janssen-Impfstoff war dies zu beobachten, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß wie bei den mRNA-Impfstoffen. Bei den Moderna-Erstgeimpften zeigte sich ein ähnliches Bild. Personen, die zunächst mit dem Vektorimpfstoff von Janssen geimpft wurden, zeigten vergleichbare neutralisierende Antikörper nach einer zweiten Dosis mit einem der mRNA-Impfstoffe. Jedoch fiel auf, dass eine Zweitimpfung mit dem gleichen Vektorimpfstoff nicht sehr effektiv war – das ergaben sowohl die IgG-bindenden als auch die neutralisierenden Antikörpertiter.

Klare Gewinner sind die mRNA-Impfstoffe als Zweitdosis. Der Impfstoff von Janssen zeigt sich als weniger effektiv, insbesondere wenn als Erstimpfung der Vektorimpfstoff verabreicht wurde.

Faktor Zeit

Wichtig ist nicht primär die Kombination der Vakzine – es kommt ganz auf die Zeit zwischen den beiden Impfungen an. Eine multizentrische prospektive Kohorten-Studie, die im renommierten Fachmagazin Cell veröffentlich wurde, legt nahe, dass die erste Dosis SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörper sowie eine anhaltende B- und T-Zellantwort induziert. Ein größerer Impfabstand von 6 bis 14 Wochen, anstelle der konventionellen 3 bis 4 Wochen, geht nicht nur mit einem erhöhten neutralisierenden Antikörpertiter einher, sondern auch mit einer höheren Anreicherung von CD4+ T-Zellen.

Der Abstand zwischen den beiden Impfungen hatte bereits im Mai beim Astrazeneca-Impfstoff eine Debatte ausgelöst: Es wurde beschlossen, dass der Impfabstand verkürzt werden kann, was Experten kritisch sahen. „Studien haben klar gezeigt, dass die Effektivität bei einem Abstand von weniger als sechs Wochen nur 55 Prozent beträgt und erst bei einem Abstand von zwölf Wochen bei über 80 Prozent liegt! Das ist schon ein gewaltiger Unterschied“, sagte Prof. Carsten Watzl, Leiter des Forschungsbereichs Immunologie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der TU Dortmund, im Mai 2021.

Anders als beim Astrazeneca-Impfstoff, bietet Comirnaty® auch bei einem kürzeren Impfabstand ausreichend Schutz. Außerdem spielt der Abstand nicht als einziges eine wichtige Rolle bei der Immunisierung. Unklar bleibt, wie langanhaltend die Immunantwort ist.

Es kommt ganz auf Gedächtnis B- und T-Zellen an

Die Gedächtnis B- und T-Zellen spielen eine wichtige Rolle. Das Fachmagazin Science veröffentlichte dazu eine Längsschnittstudie. Sowohl in geimpften Genesenen als auch geimpften SARS-CoV-2-Naiven nahm der Antikörpertiter über sechs Monate zwar ab, blieb jedoch nachweisbar. Zusätzlich konnten B-Gedächtniszellen erfasst werden, die durch die mRNA-Impfung induziert wurden. Dabei stieg die Anzahl in den drei bis sechs Monaten nach vollständiger Impfung.

Das Besondere: Die Mehrheit der Zellen wies eine Kreuzreaktivität gegen die Varianten Alpha, Beta und Delta auf. Außerdem induzierte die Impfung Antigen-spzeifische CD4+ und CD8+ T-Zellen sowie frühe CD4+ T-Zellantworten, die mit einer langanhaltenden humoralen Immunität korrelieren.

Das New England Journal of Medicine veröffentlichte einen Artikel, der einen Schritt weiterging: Dabei wurden Daten der zweifach verabreichten Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer sowie vom Einmalimpfstoff von Janssen acht Monate nach Erhalt der vollständigen Impfung verglichen. Die mRNA-Impfstoffe sind durch hohe Antikörperreaktionen gekennzeichnet, die jedoch nach sechs Monaten stark abfallen und auch nach 8 Monaten weiter zurückgehen. Bei Verimpfung von mRNA-1273 waren sie im Allgemeinen höher als bei BNT162b2. Der Vektorimpfstoff AD26.COV2.S induzierte zwar anfänglich niedrigere Antikörperreaktionen, aber diese blieben auch über den achtmonatigen Nachbeobachtungszeitraum relativ stabil. Zudem bewiesen alle drei Impfstoffe eine anhaltende T-Zellantworte mit breiter Kreuzreaktivität gegen SARS-CoV-2-Varianten.

So induzierte die Kombination des Biontech- und Astrazeneca-Impfstoffs eine erhöte T-Zell-Reaktion nach der Erstdosis mit ChAdOx1-S-nCoV-19. Zudem korrelierte die verstäkte neutralisierende Aktivität gegen die Variants of Concern (Alpha, Beta, Gamma und Delta) der Kombi-Impfung mit einer erhöhten Häufigkeit von geschalteten und aktivierten B-Gedächtniszellen, die die SARS-CoV-2-RBD erkennen.

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